Wechselrichter - das Herz der Anlage

Der Wechselrichter ist das Bindeglied zwischen den Solarmodulen und dem Stromnetz und übernimmt mehrere Aufgaben. Er wandelt den über die Solarmodule produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um und sorgt dafür, dass die PV-Module auch bei wechselnden Lichtverhältnissen immer die maximale Leistung abgeben können. Eine Steuereinheit des Wechselrichters, der sogenannte MPP-Tracker, ermöglicht es, dass Strom und Spannung der PV-Module im „Maximum-PowerPoint“ (MPP) liegen. Der Wirkungsgrad von Wechselrichtern liegt zwischen 96 und 98 %


Mehrere Solarmodule werden in Reihe zu einem sogenannten String verschalten. Alle Module sollten die gleiche Ausrichtung aufweisen. Bei PV-Anlagen mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen werden Multistring-Wechselrichter mit mehreren voneinander unabhängig arbeitenden MPP-Trackern verwendet, um für alle Strings die optimale Leistung zu ermöglichen.


Zum Stand der Technik eines Wechselrichters gehört neben einer verlustarmen Umwandlung des Gleichstroms in einen netzkonformen Strom mit einer Spannung von 230 oder 400 V, auch die Erfassung wichtiger Daten. Diese können vor Ort ausgelesen oder über eine Internet-Schnittstelle aufbereitet und abgerufen werden. Störungen können auf diese Weise registriert und eventuelle Fehler schnell behoben werden.

Die PV-Anlagen werden von uns ordentlich geplant und ausgelegt. Ziel ist es, den besten Wechselrichter für die jeweilige Anlagenkonstellation zu finden, d.h., möglichst hoher Ertrag bei gleichzeitig günstigem Preis. Als Hersteller kommen nur solche in Frage, die eine hohe Qualität und langjährige Garantien bieten. Das sind bei der Leipziger Solargesellschaft die Marken SMA, Kostal und Fronius.